Anne-Kathrin Kuhlemann (geschäftsführende Gesellschafterin)
1997 hört Anne-Kathrin Kuhlemann einen Vortrag über ungenutztes medizinisches Wissen bei Amazonas Völkern, der sie noch lange prägen wird: sie ist überzeugt, dass langfristig nicht nur die Menschen sondern auch die Konzerne einer Industrie davon profitieren, wenn Produkte nutzen- statt gewinnmaximierend gestaltet werden.
Sie sammelt Erfahrung bei der Weltbank und der Deutschen Botschaft in Brasilien wie auch durch privates Engagement bei gemeinnützigen Organisationen – doch die starren Strukturen auf der einen Seite und der Mangel an Professionalität ehrenamtlicher Arbeit auf der anderen veranlassen sie dazu, in die Wirtschaft zu gehen. Mehrere Jahre in einer führenden Unternehmensberatung erweisen sich als lehrreich aber sinnentleert – sie sucht nach einem Bereich, wo Leidenschaft und Professionalität zusammen kommen.
2006 entdeckt sie die Themen Social Entrepreneurship und Social Investment, bald gefolgt vom Konzept des Social Business, mit dessen Urheber Prof. Muhammad Yunus sie später zusammenarbeitet. Angesichts des Schattendaseins, das diese Begriffe in der Öffentlichkeit führen, beschließt sie 2009 zusammen mit Gunter Pauli und Markus Haastert, die Konvergenta InterZero zu gründen: Vermarktung soll Nachhaltigkeit aus der Nische und in die Massenmärkte führen.




